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PERRY RHODAN feiert im Goethe-Institut:

Der große SF-Erfolg startete 1961 in München


Rastatt, 25.08.2006. Im September 2006 feiert eines der erfolgreichsten Unterhaltungsprodukte aus Deutschland sein Jubiläum: Die PERRY RHODAN-Serie wird 45 Jahre alt. 1961 erschien mit »Unternehmen Stardust« der erste Roman der Serie, damals publiziert in München. Seitdem kamen mehr als 2300 Science-Fiction-Romane heraus, ergänzt durch eine Vielzahl an Büchern, Hörspielen, Comics und anderen Publikationen. Gefeiert wird am 9. September 2006 in München im Goethe-Forum.

Seit im September 1961 der erste PERRY RHODAN-Roman verlegt wurde, ist die Serie ein gigantischer Erfolg. Nicht nur im deutschsprachigen Raum verkaufen sich die Romane, sondern auch in Japan und Brasilien, Frankreich und Tschechien, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten. Zu den Heftromanen kommen Taschenbücher und gebundene Ausgaben, Hörspiele und Hörbücher, Computerspiele und Comics.

Das alles begann im Moewig-Verlag, der im Jahr 1961 in der Türkenstraße in München ansässig war. Die Verantwortlichen im Verlag erwarteten, nicht mehr als rund 30 Romane mit den Abenteuern des Weltraumhelden zu verkaufen. Doch das erste Heft mit dem Titel »Unternehmen Stardust«, in dem der amerikanische Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond landet und dort auf Außerirdische trifft, begeisterte die Leser in höchstem Maße. Der Erfolg hielt an, alle Folgeausgaben wurden den Verkäufern geradezu aus den Händen gerissen.

Nach wie vor beschreibt die PERRY RHODAN-Serie die fantastische Geschichte der Menschheit bis in die ferne Zukunft des fünften Jahrtausends. Perry Rhodan setzt sich für die Interessen der Menschen ein, trifft auf bizarre Außerirdische und seltsame Roboter, auf uralte Wesen aus fernen Galaxien und Menschen aus der Vergangenheit.

Trotz aller vordergründigen Action geht es in den Romanen immer wieder um humanistische Inhalte: »PERRY RHODAN ist eine Unterhaltungsserie, die aber auch zum Nachdenken anregen soll«, erläutert Chefautor Robert Feldhoff das Prinzip. »Öko-Krisen gehören ebenso dazu wie Genmanipulation oder das Problem mangelnder Arbeitsplätze.«

Das Erfolgsprodukt made in Germany, das seit den 70er Jahren vom Pabel-Moewig Verlag im baden-württembergischen Rastatt verlegt wird, feiert die 45 Jahre in der Stadt der Geburt, in München: »Zurück zu den Anfängen«, formuliert es PERRY RHODAN-Marketingmann Klaus Bollhöfener.

Im Goethe-Forum München, Dachauer Straße 122, in der Nähe des Leonrodplatzes gelegen, organisiert der Verlag am 9. September 2006 einen sogenannten Con, eine Fan-Veranstaltung. Zum Programm gehören Buchvorstellungen und Diskussionsrunden, Autorenlesungen und ein Comic-Workshop. Autoren und Künstler, Hörspielmacher und Comic-Zeichner stellen sich der Diskussion und stehen für Autogramme zur Verfügung.

Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch die reale Wissenschaft, die Basis für eine Science-Fiction-Serie sein sollte. Neben Wissenschaftsjournalisten treten Thomas Fraps und Pit Hartling mit ihrem Programm »Metamagicum« auf, in dem sich die beiden Künstler virtuos durch (Zauber-) Kunst und Wissenschaft phantasieren.