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Glückwünsche aus einer »anderen Welt«:


Perry Rhodan wird 70 Jahre alt!


Rastatt, 08.06.2006. Wer einigermaßen in Geschichte bewandert ist oder sich für die Raumfahrt interessiert, weiß: Am 21. Juli 1969 landete der amerikanische Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch auf dem Mond. In einer anderen Welt allerdings, die von deutschsprachigen Autoren erfunden wurde, startete in Wirklichkeit ein gewisser Perry Rhodan – ein Major der US Space Force – am 19. Juni 1971 zum Mond. Am 8. Juni 1936 wurde Perry Rhodan geboren – am 8. Juni 2006 wird die Romanfigur, deren Abenteuer Millionen von Menschen schätzen, also 70 Jahre alt.

Was ist nicht alles geschehen in diesen 70 Jahren? Der Zweite Weltkrieg, das Wirtschaftswunder in Deutschland, die Teilung der Welt in zwei Machtblöcke, der Zusammenbruch des so genannten Ostblocks, die Wiedervereinigung Deutschlands, die Einigung Europas, das Aufflammen neuer Konflikte in aller Welt – gleichzeitig ein ungeahnter Fortschritt in Technik und Kultur, in Kommu-nikation und Wissenschaft.

In der Welt, in der Perry Rhodan geboren wurde, verlief die Entwicklung ein wenig anders: Nach 1961 entwickelte sich die US Space Force, die den Aufbruch ins All vorbereitete. Und nach der Mondlandung im Sommer 1971 brachte Perry Rhodan die Technik der Arkoniden mit zur Erde, die Technik jener Außerirdischen also, die er und seine Mannschaft auf dem Mond angetroffen hatte. Mit Hilfe dieser Technik gelang die Einigung der Menschheit, die sich künftig als Terraner verstand.

Bereit 1975 bricht Perry Rhodan mit einem kleinen Raumschiff ins Sonnensystem der roten Sonne Wega auf; von dort gerät er auf die Spur des Galaktischen Rätsels. Er trifft auf einen Kunstplaneten und ein uraltes Wesen, und von diesem erhält er eine sogenannte Zelldusche, die ihn relativ unsterblich macht. Anders gesagt: Im Jahr 2006 sieht Perry nicht aus, als ob er 70 sei, sondern immer noch wie ein Enddreißiger.

Im Jahr 1984 stoßen die Menschen sogar bis zum Kugelsternhaufen M 13 vor, während auf der Erde bereits Galacto City entsteht, die Hauptstadt der Erde ... Ein ungeahnter Aufschwung erfasst die Menschheit, als die Technik der Arkoniden hilft, Umweltkatastrophen zu verhindern und allen Menschen genügend Nahrung und Gesundheitsvorsorge zu garantieren. Zu Beginn des 21. Jahrhun-derts beginnt die vereinte Menschheit unter Perry Rhodans Führung dann damit, andere Planeten außerhalb des eigenen Sonnensystems zu besiedeln.

Wie Perry Rhodan seinen siebzigsten Geburtstag in der Romanserie beging, ist leider nicht überlie-fert. Das vergaßen die Autoren jener Romane, die in den Jahren nach 1961 erschienen. Für die Leser von heute ist der Geburtstag des Romanhelden eine schöne Gelegenheit, in feiner Selbstironie ihre Serie zu feiern.

In diesem Sinn heben auch wir ein symbolisches Sektglas und stoßen an: Happy Birthday, Mister Rhodan!



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